Homöopathie während der Wechseljahre

Emotionen sind die innere Essenz des Menschen, die auf verschiedene Arten ausgedrückt werden. Deshalb ist eine Depression im Alter der Wechseljahre ein sehr häufiges Problem aufgrund hormoneller Veränderungen im Körper. Mit Hilfe der Homöopathie können wir das emotionale Gleichgewicht stabilisieren.

Die Probleme in den Wechseljahren

Unvorhersehbare Hormonschwankungen plus Stress, ein sich veränderndes Körperbild oder das Altern - Eine oder eine Kombination dieser Ursachen kann zu emotionaler Belastung führen, die zu Stimmungsschwankungen oder in schwereren Fällen zu Depressionen führen kann. Es ist sehr wichtig, die Ursache und das Ausmaß Ihres „Blues in den Wechseljahren“ zu bestimmen. Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Frauen in den Wechseljahren immer eine Depression verspüren. Depressionen hängen mit hormonellen und biochemischen Veränderungen im Gehirn zusammen. Eine schwere Depression sollte niemals als normal angesehen werden und eine Frau, die zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben daran leidet, erhält die gleiche Aufmerksamkeit wie bei jeder anderen medizinischen Krankheit. Wenn eine Frau aufgrund von Nachtschweiß nicht gut schläft, ist zweifellos auch ihre Stimmung davon betroffen. Der Rückgang des Östrogenspiegels ist mit einer heißen, auffälligen Menopause verbunden. Depressionen können eine schwächende Krankheit sein, die die tägliche Aktivität ebenso einschränkt wie schwere Arthritis oder Herzerkrankungen.

Welche Homöpatschischen Mittel bei welchen Symptomen helfen können

Conium Mac hilft bei: - Depression während der Schwangerschaft und der Menopause. Aufregung führt zu Depressionen. Angst, allein zu sein. Keine Neigung zur Wirtschaft oder zum Studium, interessiert sich für nichts. Gedächtnis schwach, unfähig, irgendeine geistige Anstrengung zu ertragen.

Pulsatilla lindert folgende Symptome: - Depression aufgrund hormoneller Veränderungen. Es besteht eine extreme Neigung zum Weinen und Verlangen nach Sympathie, frischer Luft, kaltem Getränkewunsch. Weint leicht. Schüchtern, unschlüssig. Angst am Abend allein zu sein, Geister. Mag Sympathie. Leicht entmutigt. Krankhafte Angst vor dem anderen Geschlecht.

Zink erfüllt: - Depression aufgrund einer Krankheit. Geräuschempfindlichkeit. Abneigung gegen die Arbeit oder gar nur reden.

Gelsemium: - Ohrenschmerzen in den Wechseljahren, Schlaflosigkeit in den Wechseljahren. Wunsch, ruhig zu sein, in Ruhe gelassen zu werden. Erkenntnisse sind träge. Apathie in Bezug auf seine Krankheit. Absoluter Mangel an Angst. Wahnsinnig beim Einschlafen.

Lachesis: - Sehr wichtig bei Klimakterium und bei Patienten mit melancholischer Neigung. Spannungsgefühl an verschiedenen Stellen, Kann nirgendwo etwas festhalten. Überflutung bei klimakterischen und vorkrebsbedingten Strömungen, Herzklopfen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Blutungen oder Geistesstörungen. Störung des Zeitsinns. Eifersüchtig. Traurig am Morgen, keine Lust, sich mit der Welt zu vermischen.

Ignatia: –Nervöse Schwäche in den Wechseljahren. Frauen von sensibler, leicht erregbarer Natur, dunkler, milder Veranlagung, schnell wahrnehmbar, schnell in der Ausführung. Schnelle Veränderung der geistigen und körperlichen Verfassung im Gegensatz zueinander. Große Widersprüche. Wachsame, nervöse, ängstliche, steife, zitternde Patienten, die gleichzeitig psychisch oder physisch akut leiden und durch Kaffeetrinken verschlimmert werden.